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2012 / 18 Rollerbrand

Dienstag, den 26. Juni 2012 | Autor:

Datum Alarmzeit Einsatzart Ort
21.06.2012 22:25 Uhr Brand Reilingen

 

Fahrzeuge :   HLF 20/16; LF 16; MTW

Polizei

Einsatzkräfte:  29 Pers.

Einsatzende:    22:56Uhr

Kategorie: 2012, Einsätze | Artikel kommentieren

gelungenes Feuerwehrfest

Dienstag, den 26. Juni 2012 | Autor:

Der Freiwilligen Feuerwehr und dem Spielmannszug Reilingen ist es am Wochenende gelungen, ein generationenübergreifendes Feuerwehrfest zu veranstalten. “Genau so war es unser Ziel”, sagte der Besitzer der blauen Mappe mit den Organisationsdetails, Michael Sturm, zufrieden. Mit verschiedenen Übungen, der großen 80er-Jahre-Party, dem abwechslungsreichen Musikprogramm und dem Angebot für die Kinder im Jugendfeuerwehrzelt wurde es keinem langweilig.

Die Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren kamen mit dem großen Feuerwehrauto auf den Hof gefahren und erhielten von ihrer Gruppenführerin Christina (10) die Einsatzbefehle.

Schnell wurden die Schläuche ausgerollt, an den Verteiler und die Pumpe angeschlossen und das angenommene Brandobjekt umzingelt. “Die Kinder arbeiten hier nach der Feuerwehrdienstvorschrift und mit den gleichen Gerätschaften wie die Einsatzabteilung”, erklärte Kommandant Mike Supper den staunenden Zuschauern.

Eine Stunde später trat plötzlich Rauch aus dem Gebäude des Deutschen Roten Kreuz (DRK) genau neben dem Feuerwehrhaus. Karim El-Dabi, der bei dieser Übung den Besitzer des Brandobjektes spielte, kam hustend heraus und alarmierte die Feuerwehr. Beim Schrillen des Alarmtones über die Lautsprecher ließen neun Feuerwehrleute ihr Essen oder ihre Gesprächspartner stehen, rannten in die Umkleidekabinen und anschließend in Einsatzkleidung ins Feuerwehrauto.

“So geschieht es auch im Ernstfall: Egal, ob man schläft, isst oder einen spannenden Film schaut – beim Alarm kommen alle so schnell wie möglich ins Feuerwehrhaus. Viele dürfen auch von der Arbeit weg, um zu helfen”, kommentierte Mike Supper, als Menschenrettung und die Brandbekämpfung begannen.

Gruppenführer Michael Dietrich beruhigte zuerst den Besitzer, brachte ihn aus dem verrauchten Bereich und erhielt die Information, dass sich noch eine Person im Gebäude aufhalte. Schnell ging der Angriffstrupp mit der Wärmebildkamera vor und brachte den Verletzten nach draußen, wo ihn Florian Kuppinger und Markus Schwarz vom DRK versorgten. Eine Situation wie in dieser Übung kann die Feuerwehr, so Supper, zu jeder Zeit als Ernstfall treffen.

“Die vielen Besucher und deren großes Interesse zeigten uns, dass sie unsere Arbeit zu schätzen wissen. Bei den Übungen war es uns wichtig, der Bevölkerung zu zeigen, wie die Einsätze ablaufen, um somit noch mehr Vertrauen aufzubauen zu können”, sagte der Kommandant.

Elias (6) hatte sich schon seit Wochen auf das Feuerwehrfest gefreut, denn er wollte mit der Hockenheimer Drehleiter hoch hinaus fahren. Mit klopfendem Herzen hielt er sich an dem Korb fest, als er zu seiner Mama runterwinkte. “Das war ganz schön hoch”, berichtete er ihr anschließend und flitzte wieder in das Zelt der Jugendfeuerwehr, um sein Bild fertig zu malen.

Neben dem Reilinger Spielmannszug, der unter Leitung von Uwe Schuppel einige seiner neuen Stücke vorstellte, sorgten zahlreiche befreundete Züge am Sonntag für musikalische Unterhaltung. Auch die Feuerwehren aus dem Umkreis waren zahlreich vertreten. Zum Ausklang folgte ein Höhepunkt, der nicht mehr fehlen darf: das Zusammenspiel des Musikvereins Harmonie und des Reilinger Spielmannszug. Der “Marsch der Medici” und der “Alte Kameraden” bescherten den Besuchern wie auch den Musikern einen Anflug Gänsehaut und wurde mit lautem Applaus belohnt.

“Es ist schön zu sehen, dass sich die Menschen immer wieder über Musik freuen, somit macht uns das Spielen auch richtig Spaß”, freute sich der Geschäftsführer des Spielmannszugs, Jürgen Oechsler.

Im Hintergrund schreibt Michael Sturm noch schnell etwas in seine blaue Mappe für die Organisation. Vielleicht eine neue Idee für das Feuerwehrfest 2013?

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Die blaue Mappe unterstützt die Vorbereitungen

Donnerstag, den 14. Juni 2012 | Autor:

 

Die blaue Mappe mit der Aufschrift „Feuerwehrfest“ begleitet ihren Besitzer Michael Sturm zur Zeit ständig wenn dieser sich auf den Weg ins Reilinger Feuerwehrhaus macht. Sie beherbergt wichtige Unterlagen aus den vergangenen Jahren aber auch schon die aktuellen Vorbereitungen für das Feuerwehrfest am kommenden Wochenende, welches die Feuerwehr wieder gemeinsam mit dem Spielmannszug veranstaltet. „Uns ist es wichtig der Bevölkerung die Arbeit der Feuerwehr und auch die des Spielmannszuges näher zu bringen, Gespräche mit den Besuchern zu führen und Fragen zu beantworten “, erklärt Michael Sturm überzeugend.

Er erinnert sich noch gut an die Zeit als die Feuerwehr im September eineneintägigen Tag der offenen Tür und der Spielmannszug im Juni daseintägige Waldfest veranstalteten. „Aus dem Waldfest des Spielmannszugs wurde im Jahr 1995ein Spielmannszugfest. Hier goss es bereits früh morgens wie aus Kübeln und es war schon für die Mitglieder eine Überwindung aus dem Haus zu gehen. Kurzerhand wurde beschlossen das Fest ins Feuerhaus zu verlegen und da blieb es dann auch und wurde zum Spielmannszugfest.,,Man muss nur flexibel sein“, sagt der Brandmeister, der seine Feuerwehlaufbahn schon in der Jugendfeuerwehr begann, schmunzelnd.Mittlerweile ist er seit über 20 Jahren aktiv im Feuerwehrausschuss tätigt und  zugleich Trommler im Spielmannszug,dies Verbindet ihn mit beiden Abteilungen.

„Als wir im Jahr 2006 beschlossen aus zwei Festen ein gemeinsames zwei tägiges Feuerwehrfest zu veranstalten ist Michael Sturm zum Kopf der Veranstaltung geworden“ erklärt Kommandant Mike Supper anerkennend. „Beim ihm laufen die Fäden zusammen und mit seiner Erfahrung seinem diplomatischen Geschick, seiner Gewissenhaftigkeit und seinem Auge für Verbesserungen hält er dieses auch fest zusammen.“

Der 44 jährige weiß aber auch die Unterstützung seiner Mitorganisatoren, der Mannschaft, der Spielleute und dessen Geschäftsführer Jürgen Oechsler besonderes zu schätzen. „Wir haben die Aufgaben auf verschiedene Leute verteilt und jeder einzelne macht seine Sache gut. Denn nur gemeinsam können wir unseren Gästen einen schönen Aufenthaltbereiten.“ Dann öffnet er wieder die schlaue blaue Mappe und bringt Kommandant Mike Supper auf den neusten Stand der Vorbereitungen.

Neben einem Attraktiven Programm ist natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Zu frischen Getränken gibt es leckeres Grillfleisch, einen  Pfälzer- Teller und Pfälzer- Saumagen.

 

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Feuerwehrfest 2012

Sonntag, den 10. Juni 2012 | Autor:

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Feuerwehr Reilingen im Rescue-Training-Center

Sonntag, den 10. Juni 2012 | Autor:

An einem Fahrzeug der neuesten Genration setzt Timo Frey am Samstagmorgen den Spreitzer an  und drückt das Armaturenbrett und das Lenkrad nach oben um genügend Platz im Fußraum für den Patienten zu schaffen. Vorher haben weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Reilingen bereits die Türen und die B- Säule entfernt und einen großen Zugang für den Rettungsdienst geschaffen.

Ohne Zeitdruck und unter fachkundiger Anweisung vom Ausbilder des Rescue- Trainings- Centers André Weiss wurde weiter gearbeitet. Denn es handelte sich, Gott sein dank, nicht um einen Ernstfall sonder um einen Lehrgang mit dem Thema „Moderne Fahrzeugtechnik“ und „Patientengerechte Unfallrettung“, den die Feuerwehr Reilingen am Wochenende belegte

„Härtere Materialien in den Fahrzeugkarosserien, neue moderne Sicherheitssysteme, verstärkte Vorbaustrukturen und hochfeste Stahl-Aluminiumverbindungen sorgen  in den neuen modernen Fahrzeugen für höchsten Schutz der Insassen. Doch diese Sicherheit kann die Feuerwehr und ihre Geräte schnell vor große Probleme stellen“ erklärte der erfahrene Ausbilder und freut sich, dass  sich immer mehr Feuerwehren dieser erschwerten Arbeit stellen und sich, wie die Freiwillige Feuerwehr Reilingen, stets weiter bilden.

„Als Rettungskräfte müssen sie möglichst schnell Zugang zu den Verletzten verschaffen können. Die Kenntnisse über fahrzeugspezifische Zugangsmöglichkeiten, sowie die Funktions- und Wirkungsweisen der Sicherheitssysteme sind unerlässliches Wissen für ein sicheres Arbeiten.“

Nichtausgelöste Airbags und deren Gasgeneratoren können eine große Gefahr für die Verletzten  und auch für die Einsatzkräfte bedeuten. Nach entfernen der Innerverkleidung sah Adrian Sturm genau wo die gefährlichen Generatoren sind und setzte sie Rettungsschere in sicherem Abstand unter diesen an. „Das Material an der A- Säule ist besonders fest und wird unsere Schere nach links wegdrehen. Um einen sauberen Schnitt zu bekommen müssen wir das Gerät leicht rechts verdreht ansetzten“. Gespannt folgten die Augen den scharfen Messern die sich immer enger um den Holmen legten. Sie Schere drehte sich und es knackte. Die Säule war sauber und sicher durchtrennt. Mit dem Rettungszylinder wurde das Dach nach oben gedrückt und es war genügend Platz  geschaffen um einen Patient aus dem Fahrzeug heraus zu heben.

Nach fünfstündiger Übung waren sämtliche Befreiungsmöglichkeiten erprobt und sorgen nun für einen noch besseren Ausbildungsstand der Reilinger Feuerwehr.

„Diesen Lehrgang, den wir in Reilingen nun schon zum zweiten Mal durchführten, gibt uns die einmalige Gelegenheit wirklich einmal an einem neuen Fahrzeug zu arbeiten und somit praktische Erfahrung zu sammeln. Wir hoffen zwar das wir es nie, oder nur selten, im Ernstfall anwenden müssen, doch genau hier ist es für uns alle wichtig schnell und effektiv handel zu können“, erklärte der stellvertretende Kommandant Michael Dietrich der selbst unter den 20 Teilnehmern war.

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